SektorCepte · 2026-10-26

WhatsApp-Business-Katalog für einen kleinen Laden

Der Katalog zeigt, was diese Woche im Regal liegt, ein Foto aus dem eigenen Laden und den Preis, den Sie an der Theke sagen.

Ein Kunde sieht den Katalog, bevor er den Namen des Ladens antippt. Liegt dort noch eine Bohrmaschine, die Sie im März verkauft haben, beginnt das Gespräch mit einer Korrektur. Der Katalog ist die Liste, die Sie diese Woche aus der Hand geben können. Am ersten Tag muss sie nicht lang sein. Der Name, den Sie an der Theke benutzen, ein Foto im eigenen Licht und ein Preis, den Sie laut sagen würden, reichen. Den Karton, der noch beim Großhändler steht, lassen Sie draußen. Die Zeile kommt dazu, wenn die Schachtel im Regal ist. Eine kurze Liste ermüdet niemanden. Eine Liste von Dingen, die Sie nicht haben, verbraucht das Vertrauen im ersten Satz. Auch in diesem Jahr entscheidet sich der größte Teil der Bestellungen in diesem kleinen Fenster, noch bevor jemand die Straße überquert.

1. Sammlungen so teilen, wie die Theke schon arbeitet

Der Name der Sammlung soll ein Wort sein, das der Kunde ohnehin benutzt. Im Eisenwarenladen kann eine Sammlung halten, was jemand heute mitnimmt: ein Schloss, eine Birne, eine Tube Silikon. Eine zweite Sammlung hält die Arbeit, die Sie erst ausmessen: ein Profil auf Länge, eine Schiene, die montiert werden muss. Sechs Sammlungen mit je zwei Artikeln zwingen zum Tippen und erklären wenig. Solange die Liste kurz ist, reichen zwei oder drei Überschriften. Wenn Sie auch Reparaturen annehmen, halten Sie die Arbeitszeile von der Ware getrennt. Wer ein Scharnier sucht, soll nicht durch eine Beschreibung von Spachtelarbeit scrollen. Wächst eine Sammlung, teilen Sie sie nach der gefragten Arbeit, nicht nach der Marke auf der Schachtel. Eine Liste, die Sie am Freitagabend nicht zu Ende wischen, trägt einen falschen Preis in die nächste Woche. Sehen Sie die Überschriften einmal im Jahr durch und legen Sie ein Wort ab, nach dem niemand mehr fragt.

2. Das Foto aus dem eigenen Regal nehmen

Tageslicht oder die Lampe im Laden reicht. Ein Gegenstand pro Bild. Schneiden Sie das Durcheinander weg, wenn es die Ware verdeckt. Ein Großhandelsfoto auf weißem Grund sieht aus, als hielten Sie den Artikel nicht selbst. Nutzen Sie doch ein Lieferantenbild, schreiben Sie in die Zeile, dass die Ware auf Bestellung kommt. Ein Bild aus dem eigenen Regal ist die klarere Wahl. Ist die Vorderseite der Packung nicht lesbar, gehen Sie näher heran und setzen Sie das Maß in einen Satz. Ein gelbes Nachtfoto wirkt am Morgen schmutzig. Fotografieren Sie möglichst zur gleichen Stunde am gleichen Regal, damit die Liste wie ein Laden aussieht. Die Schaufensterpuppe der letzten Saison im Katalog altern lässt auch die Auslage altern. Sind Ihre Hände in der Arbeit, dürfen sie im Bild bleiben. Wer eine Werkstatt sucht, sucht kein Studiolicht.

3. Der Preis ist der Preis an der Theke

Weicht die Zahl im Katalog von der Zahl an der Kasse ab, beginnt der Streit in der ersten Nachricht. Ändert das Maß den Preis, sagen Sie in derselben Zeile, zu welchem Maß die Zahl gehört. Die Beschreibung bleibt ein Satz: was es ist und wer es braucht. Einen langen Absatz liest auf dem Telefon niemand. In demselben Satz endet auch, ob die Steuer enthalten ist und ob die Tüte extra kostet. Gibt es einen ermäßigten Preis, steht der letzte Tag in derselben Zeile. Ein Nachlass ohne Enddatum gilt im nächsten Monat noch als Nachlass. Ändern Sie den Katalog an dem Tag, an dem Sie das Regal ändern. Zwei Preise sind ein Handel, den Sie nicht eröffnet haben. Hängt der Preis von einem Maß ab, zeigen Sie einen Anfangswert und schreiben Sie, dass die feste Zahl nach dem Messen kommt. Die Zahl auf dem Bildschirm bleibt dann in dem, was Sie zusagen können.

4. Die Begrüßung zeigt auf den Katalog

Die Leute suchen den Katalog nicht von selbst. Sie zeigen den Weg. Die Begrüßung bleibt kurz: der Katalog steht unter dem Ladenamen, man kann schauen und dann schreiben. Lassen Sie die Preisfrage dort, damit Sie dieselbe Antwort nicht viele Male am Tag tippen. Nach einer Änderung reist der neue Preis nicht in alte Chats. Eine neue Person sieht die aktuelle Liste. Wurde in einem alten Chat schon ein Preis besprochen, bleibt diese Absprache stehen. Setzen Sie eine neue Zahl nicht still ein. Profilfoto und Katalogdeckblatt sollen denselben Laden zeigen. Ist eines das Schild, ist das andere das Schild. Niemand soll zwei Betriebe vermuten. Schreiben Sie dazu, in welchen Stunden Sie Nachrichten wirklich lesen. Wer nachts schreibt, kann eine Antwort am Morgen erwarten. Eine Lieferung in der Nacht erwartet er nicht.

5. Einmal in der Woche durchgehen

Nehmen Sie eine ruhige Stunde und wischen Sie die Liste von oben nach unten. Blenden Sie aus, was das Regal verlassen hat. Den Karton, der angekommen ist, setzen Sie am selben Tag ein. Schließen Sie eine Sammlung, wenn die Saison schließt. Ein Katalog ist ein schlechtes Archiv. Ein Archiv erzeugt die falsche Bestellung. Die Prüfung sind drei Fragen: ist es da, stimmt der Preis, stammt das Foto aus diesem Laden. Eine Zeile, die kein Ja verträgt, korrigieren Sie am selben Tag. Die Runde ist kurz und nimmt dem nächsten Morgen einen Streit. Führt ein Lehrling die Liste, sehen Sie selbst einmal hin. Der Kunde sieht Ihren Namen. Ziehen Sie die Runde vor einem Feiertag vor. Eine Frage, die eintrifft, während Sie zuhaben, trifft sonst auf eine Zeile, die Sie nie korrigiert haben.

Kurz vor Ladenschluss am Freitag öffnen Sie das Telefon und gehen Sammlung für Sammlung durch. Die fertige Schraube blenden Sie aus, die neue Scheibe setzen Sie ein, neben den geänderten Preis schreiben Sie die Zahl von heute. Die erste Nachricht am nächsten Morgen kann mit einer klaren Zeile beginnen. Diese wenigen Minuten nehmen das Gewicht von den Erklärungen, die Sie sonst den ganzen Tag tippen würden.

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