SektorCepte · 2026-10-26
Den Profiltext wie ein Mensch schreiben
Der Profiltext ist das kurze Gespräch an der Theke. Ein Stapel aus Suchworten ist kein Gespräch.
Der Profiltext ist das kurze Gespräch, das Sie an der Theke führen würden. Ein Haufen Suchworte ist kein Gespräch. Menschen lesen die ersten Zeilen und entscheiden dort, ob Sie der richtige Laden sind. Google zeigt nur einen Teil des Textes, also liegt die Last auf den ersten Sätzen. Ein Glaser hatte Balkonverglasung fünfmal untereinander geschrieben. Der Leser hat die Arbeit nicht verstanden. Der Leser hat nur eine Wiederholung gesehen. Der erste Satz soll die Straße nennen, der zweite das Maß, der dritte die Arbeit, die Sie nicht annehmen. So geschrieben wird der Anruf kürzer und der Wunsch klar. Der Text ist kein Werbegedicht. Eine ehrliche Vorstellung reicht. Je länger der Text wird, desto mehr zählt die erste Zeile, weil die meisten Menschen dort stehen bleiben.
1. Sagen Sie im ersten Satz, wer Sie sind, welche Arbeit Sie tun und in welcher Straße die Tür steht.
Der Name im Text bleibt derselbe wie der Name auf dem Schild. Ein Glaser in der Markthalle beschreibt den Eingang der Markthalle, nicht eine Standortadresse. Wenn ein Mensch die Tür vor sich sieht, hört er auf zu suchen und fängt an zu gehen.
2. Schreiben Sie auch die Arbeit, die Sie nicht tun, denn ein klares Nein schneidet einen verlorenen Weg ab.
Wenn Sie keine Hochhausfassade machen, sagen Sie das im dritten Satz. Der Kunde, der diese Zeile liest, bricht nicht zum falschen Termin auf. Sie müssen auch nicht bei jedem Anruf dasselbe Nein wiederholen.
3. Schreiben Sie, wie Sie an der Theke sprechen, und reihen Sie Suchworte nicht auf, als wären sie Sätze.
Zu sagen, dass Sie am selben Tag ein geplatztes Rohr im Bezirk ansehen, ist klarer, als Not-Installateur viermal zu schreiben. Ein kurzer Satz schlägt eine lange Liste. Wenn der Kunde Ihre Stimme hört, kommt das Vertrauen nicht vom Schmuck im Text.
4. Legen Sie extra Suchworte in die Leistungszeile, und häufen Sie nicht dasselbe Wort im Text.
Die Leistungszeile kann Glaszuschnitt, Balkonverglasung und Schaufensterglas trennen. Der Text erzählt diese drei in einem Atemzug und wiederholt sie nicht fünfmal. Wiederholen ist kein Knopf, der die Reihenfolge hebt, und es ermüdet den Leser.
5. Wenn die Saison wechselt, wechseln Sie auch den Arbeitssatz im Text.
Wenn der Winter Regenschäden nach vorn schiebt, schreiben Sie das, und nehmen Sie den Satz im August herunter. Ein Satz aus der alten Saison ist eine kleine Lüge. Menschen halten eine beendete Leistung für offen und ärgern sich.
Der Glaser in der Markthalle kürzte den Text auf drei Sätze. Der Laden liegt an der Marktgasse. An Werktagen wird Glas nach Maß geschnitten. Hochfassaden gibt es nicht. Die Anrufe wurden kürzer. Die Leute fragten direkt nach Maß und Tag. An dem Tag, an dem die fünf Wiederholungen gelöscht wurden, wurden auch die falschen Anrufe zur Balkonrenovierung seltener.
Öffnen Sie am Montagmorgen den Text auf dem Telefon und lesen Sie die ersten drei Zeilen laut. Wenn Ihnen die Luft ausgeht, ist der Satz zu lang. Wenn dasselbe Wort zweimal vorkommt, ist eines davon übrig. Wenn Arbeit, die Sie nicht tun, noch im Text steht, löschen Sie sie. Wenn Sie eine neue Arbeit begonnen haben, setzen Sie sie in die Leistungen, und in den ersten Satz nur dann, wenn sie die Hauptarbeit geworden ist. Dieses Lesen dauert fünf Minuten. Fünf Minuten sind kürzer als eine Woche falscher Anrufe. Lassen Sie auch einen Verwandten lesen. Wenn diese Person die Tür beschreiben kann, ohne den Laden zu kennen, sitzt der Text.